Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Mai 2026. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen der Collective Brain GmbH unter der Marke White Fox Automations gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Für Verbraucher gelten diese AGB nicht.
Individuelle Vertragsvereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Auf Anfrage übermitteln wir Ihnen ein individuell abgestimmtes Angebot mit erweiterten Konditionen, insbesondere zu Auftragsverarbeitungsvertrag, Rechteeinräumung und Service-Levels.
1. Vertragspartner und Geltungsbereich
Vertragspartner ist die Collective Brain GmbH, Kattrepelsbrücke 1, 20095 Hamburg (im Folgenden „Anbieter") gegenüber dem Vertragspartner („Kunde"). Diese AGB gelten für alle vom Anbieter unter der Marke White Fox Automations erbrachten Leistungen, insbesondere die drei Standard-Lösungen Blog Machine, Sales Machine und Service Machine sowie individuell vereinbarte Beratungs-, Entwicklungs- und Betreuungsleistungen.
Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsschluss
Angebote des Anbieters sind freibleibend, solange sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein schriftliches oder elektronisches Angebot des Anbieters annimmt oder der Anbieter eine Auftragsbestätigung erteilt.
3. Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder einem ergänzenden Leistungsschein (SOW). Standardleistungen sind beschrieben unter whitefox-automations.com/#preise. Der Anbieter behält sich technische Anpassungen vor, soweit der vereinbarte Leistungszweck dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Soweit der Anbieter Leistungen Dritter (z. B. Hosting, KI-Modell-Anbieter) einsetzt, gelten ergänzend die jeweiligen Bedingungen dieser Drittanbieter. Der Anbieter listet die eingesetzten Sub-Auftragsverarbeiter im Auftragsverarbeitungsvertrag transparent auf.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt dem Anbieter rechtzeitig alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Ansprechpartner bereit. Verzögert sich die Bereitstellung, kann sich auch die Lieferzeit entsprechend verschieben.
Der Kunde versichert, dass alle dem Anbieter überlassenen Inhalte (Texte, Bilder, Daten) frei von Rechten Dritter sind, die einer Nutzung im Rahmen des Auftrags entgegenstehen.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im jeweiligen Angebot ausgewiesenen Festpreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Standardpaketpreise sind unter whitefox-automations.com/#preise einsehbar.
- Setup-Pauschale: 50 % bei Vertragsschluss, 50 % bei Abnahme nach Phase 1 (Audit & Architektur).
- Monatliche Betreuung: Abrechnung am Monatsanfang, fällig 14 Tage netto.
- Reisekosten und Auslagen nach Aufwand, sofern vorab schriftlich vereinbart.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 Abs. 2 BGB.
6. Laufzeit und Kündigung
Die Setup-Phase ist eine einmalige Werkleistung mit konkretem Lieferergebnis (z. B. Audit-Report, eingerichtete KI-Lösung).
Die monatliche Betreuung läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten jederzeit zum Ende des laufenden Kalendermonats in Textform (E-Mail genügt) gekündigt werden. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Go-Entscheidung nach Phase 1
Phase 1 (Audit & Architektur, in der Regel Tag 1 bis 3) endet mit einer schriftlichen Empfehlung des Anbieters. Erst auf Grundlage dieser Empfehlung entscheidet der Kunde, ob Phase 2 (Bau) und Phase 3 (Aktivierung) ausgeführt werden.
Bis zu dieser Go-Entscheidung ist der Kunde ausschließlich an die Audit-Phase gebunden, nicht an das gesamte Setup. Lehnt der Kunde Phase 2 ab, endet die Zusammenarbeit nach Übergabe der Audit-Empfehlung. Eine Rückerstattung der Audit-Kosten ist nicht vorgesehen, da die Audit-Leistung in jedem Fall vollständig erbracht wurde. Die monatliche Betreuung im Anschluss an Phase 3 ist ohnehin jederzeit zum Monatsende kündbar.
8. Mitwirkung der KI / Qualitätssicherung
Die vom Anbieter eingesetzten KI-Lösungen werden auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Inhalte (Dokumente, Daten, Markenstimme) trainiert. Die KI generiert Outputs nicht autonom, sondern wird durch einen vom Anbieter benannten Mitarbeiter („AI-Expert") fortlaufend überwacht und justiert. Vor Veröffentlichung oder Auslieferung an Dritte erfolgen Stichprobenprüfungen.
Der Kunde ist verpflichtet, Outputs der KI vor produktiver Nutzung selbst zu prüfen, soweit diese gegenüber Dritten verwendet werden (z. B. Veröffentlichung von Artikeln, Versand an Endkunden).
9. Nutzungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Anbieter dem Kunden ein zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränktes, einfaches Nutzungsrecht an den im Rahmen des Auftrags eigens erstellten Arbeitsergebnissen ein, soweit dies für den vereinbarten Vertragszweck erforderlich ist.
Generische Komponenten, vorhandene Tools, Frameworks und Bibliotheken bleiben Eigentum des Anbieters bzw. ihrer jeweiligen Inhaber. Der Anbieter darf erbrachte Leistungen anonymisiert in Referenz- und Marketingzwecken zeigen.
10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Werden im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Kunden oder seiner Endkunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Details zur Verarbeitung von Besuchsdaten dieser Website finden sich in unserer Datenschutzerklärung.
11. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Anbieters beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
Im Übrigen haftet der Anbieter nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit besteht nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden ist außer in Fällen des Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz und bei Übernahme einer Garantie.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist Hamburg.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.